Mit dabei ist die junge Sängerin Itto Bakir, die an der HfM Leipzig ihren Master im Operngesang gemacht hat.
1. Kapellmeister am Winterstein-Theater Annaberg-Buchholz
Mit dabei ist die junge Sängerin Itto Bakir, die an der HfM Leipzig ihren Master im Operngesang gemacht hat.
...und dafür das Bild altern müßt', gäbe ich meine Seele...
Dieser Wunsch scheint bei Dorian Gray in Erfüllung zu gehen: statt seiner altert das Gemälde, das der Maler Basil von Dorian Gray angefertigt hat und das außergewöhnlich schön geworden ist. Alle Missetaten (Morde, Erpressung) verändern das Bild, so daß Dorian davor Angst bekommt, es zunächst wegschließt und am Ende zerstört - um damit den Fluch wieder aufzulösen - um den Preis seiner eigenen Vernichtung.
Diese großartige Geschichte von Oskar Wilde hat die slowakische Komponistin Ľubica Čekovská vertont - in Annaberg erlebt diese Oper ihre deutsche Erstaufführung. Ich habe die Ehre, dieses ziemlich schwere Werk mit unserem Ensemble zu realisieren. Die unglaubliche Vera Nemirova führt bei uns Regie, wir sind sehr stolz, daß sie dieses Werk bei uns inszeniert.
Musikalisch ist die Partitur ziemlich anspruchsvoll: ich habe lange gebraucht, um dieses Stück zu lernen und mich in die Klangwelt einzufinden: auch für die Sänger war es ein riesiger Kraftakt. Ich finde es aber höchste Zeit, daß wir eine zeitgenössische Oper produzieren und versuchen, unsere gewohnten Klangräume zu erweitern, kann es den Annaberger Theatergänger auch nur wärmstens empfehlen, sich mit diesem interessanten Werk auseinanderzusetzen - es lohnt sich!
Also: keine Angst vor moderner Musik und modernem Musiktheater!
Ich habe wieder wunderschöne Stücke gefunden, die man selten im Konzert hört: voller Lebensfreude, mit herrlichen Melodien und voller Schwung.
Besonders freue ich mich auf die Marinarella - Ouvertüre von Julius Fucik (eine Referenz an das tschechische Publikum, das wir in Most haben werden), auf den wundervollen "Tanz der Stunden" von Ponchielli, Waldteufels "Schlittschuhläufer", Ziehrers "Landstreicher"- Ouvertüre und natürlich die großen Strauß-Walzer "Wein, Weib und Gesang" und "Mein Lebenslauf ist Lieb und Lust".
Herrlich, wenn man sich selber so beschenken kann!
Guten Rutsch!
Eine Rarität erklingt auch im 2. Teil: Engelbert Humperdinck hat eine Schauspielmusik zu dem Märchen "Der blaue Vogel" von Maurice Maeterlinck geschrieben: wir erzählen dieses Märchen mit der Musik neu (Leander de Marel wird es lesen). Die Partitur gab es als Handschrift (Stadt-u.-Unibibliothek Frankfurt/Main, im Internet frei zugänglich), ein Musikerkollege (Alwin Mücher) hat in Corona-Zeiten daraus Notensatz-Dateien erstellt, die wir dann weiterverwendet haben.
Es ist eine ergreifende Weihnachtsgeschichte über die Suche nach dem Glück, symbolisiert durch den blauen Vogel - freuen Sie sich drauf!
Nährere Infos finden Sie hier im Programmheft.
Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus: wir sind in den Endproben zur "Oper aller Opern": Mozarts "Don Giovanni".
Ich freue mich sehr, dieses Stück musikalisch leiten zu können: nachdirigiert habe ich es schon, jetzt kann ich eigene Vorstellungen verwirklichen.
Der Probenprozeß war ziemlich anstrengend: das Stück ist lang und unglaublich intensiv, gerade der Schluß mit Friedhofsszene, Donna-Anna-Arie und letzten Mahl/Höllenfahrt fordert nochmal alles von Protagonisten und Orchester - aber was für eine Musik, was für eine Handlung! Freue mich sehr auf die Premiere und die weiteren Vorstellungen!
...Portugal: Praia da Guincho war einer meiner Lieblingsorte in meinem diesjährigen Portugal-Urlaub: in der Nähe von Cascais am Atlantik gelegen, war es ein wunderbarer Platz zum Erholen.
...bietet unser diesjähriges Sommerkonzert: beliebte Melodien aus Oper, Operette und Konzert erklingen in insgesamt 5 Konzerten: Marienberg, Annaberg, Oberwiesenthal, Lugau und Olbernhau.
Mit dabei sind 2 Gesangsabsolventen der Leipziger und Dresdner Musikhochschulen: Lorraine Pudelko und Andras Adamik, die gerade ihr Studium beendet haben und bei uns zu Gast sind.
Besuchen Sie uns und lassen Sie sich musikalisch verzaubern. Es erklingen Werke von Lortzing, Donizetti, Kalman, Grieg, Suppé, Lehar und weiteren Komponisten.
war der "Abend für Leander de Marel", der am 30.4 2025 in unserem Haus stattfand: eine sehr persönliche Rückschau auf ein pralles Theaterleben, das zum Großteil in Annaberg stattfand. Lür Jaenike interviewte die Hauptperson; Leander de Marel konnte mit zahlreichen Anekdoten um unser Haus aufwarten und hat das Publikum auf eine Zeitreise durch 45 Annaberger Theaterjahre mitgenommen.
Viele Künstler des Hauses haben den Abend mitgestaltet und ihm die Ehre erwiesen - das ganze immer mit viel Humor, so wie er uns allen bekannt ist.
Eine große Überraschung gabs am Ende: unser Intendant Herr Gogg verlas eine treffende und sehr herzlich verfaßte Laudatio und ernannte Leander de Marel aufgrund seiner Lebensleistung zum Kammersänger - den ersten, den das Annaberger Theater aufzuweisen hat. Wohlverdient, das Publikum applaudierte lange, die Überraschung war gelungen.
Eine Sternstunde unseres Hauses...
Maria Rüssel (Rosina) konnte sich dabei auf ein großartiges und spielfreudiges Ensemble verlassen, allen voran Jakob Hoffmann als Figaro, Laszlo Varga als Doktor Bartolo und Bettina Grothkopf als Marzelline. 2 wunderbare Gäste bereicherten die Besetzung: Joao Terleira als Almaviva und Andrew Lieflander als Basilio. Ein Abend, der diese großartige Oper wieder einmal neu erleben läßt.
Bernhard Doppler schreibt in seiner Kritik:
"Federnd, oft betörend, ironisch das Geschehen kommentierend, weich und gleichzeitig temperamentvoll spielt vor allem die Erzgebirgische Philharmonie Aue unter Dieter Klug. Dass man Rossinis Oper mit seinen vielen Ohrwürmern wie neu hört, verdankt sich dann doch vor allem der Musik. Der Barbier von Sevilla – eine Neuentdeckung!"
...geht es im diesjährigen Silvester-/Neujahrskonzert: mit Jacques Offenbach beginnt der Abend, es folgen Ausschnitte aus Coppelia von Leo Delibes, ein unbekannter Walzer von Emile Waldteufel wird gespielt, die Sektkorken knallen bei Hans Christian Lumbye.
Im 2. Teil kommt dann die Strauß-Familie zum Zuge: der Schwerpunkt liegt auf Werken von Josef Strauß. Als Rarität hat es der Walzerträume-Walzer von Oscar Straus ins Programm geschafft: auch sein Kahlenberg-Lied dürfte nur bei uns zu hören sein. Maria Rüssel wird bei einem Teil der Konzerte mitwirken.
Wir starten zu Silvester in Annaberg (14 Uhr) und Aue (20 Uhr), danach geht es auf Abstecher: Bad Steben, Herrieden, Heilsbronn, Olbernhau, Marienberg und Oelsnitz sind unsere Gastspielorte.
Hoffentlich bleibe alle gesund, daß wir das Programm ohne zusätzliche Aushilfen absolvieren können.
Impressionen vom Olbernhauer Konzert:
Hinter uns liegt eine wunderschöne Probenzeit und eine aufregende Entdeckung eines fast vergessenen Operettenkomponisten der Silbernen Epoche. Dank Oliver Pauli (Regisseur), der den Text und das Stück neu bearbeitete, ist es eine spritzige und sehr unterhaltsame Komödie geworden; ihm gelang es, zu den Charakteren des Stücks einen zeitgemäßen Zugang zu finden. Unser großes Pfund ist die Spielfreude der Protagonisten: allen voran Richard Glöckner und Zsofia Szabo. Aber auch die anderen Kollegen vom Ensemble werden glänzen, genau wie die Gäste.
Walzerseligkeit wird auch das Orchester verströmen: für Annaberg wurde das Werk neu von Markus Teichler instrumentiert, da das ursprüngliche Orchestermaterial nicht mehr auffindbar war.
Freuen Sie sich auf diese deutsche Erstaufführung ab 7.Dezember bei uns!
| Begegnungen der 3 Operetten-Giganten im Kurpark in Bad Ischl |
| Oscar-Straus-Villa am Kurpark in Bad Ischl |
Einmal wieder gefährdet eine nichtauskömmliche Finanzierung den Fortbestand unseres Theaters: damit sind wir leider nicht die einzigen Theater in Sachsen. Nachdem vor einigen Jahren endlich Tariflöhne gezahlt werden konnten, wird jetzt wieder darüber gesprochen, zu Haustarifverträgen zurückzukehren, damit wir den Spielbetrieb aufrechterhalten können und nicht in die Insolvenz rutschen.
Da in Sachsen die Regierungsbildung immer noch nicht abgeschlossen ist, befindet sich der Haushalt weiter in der Schwebe; uns fehlt Planungssicherheit und eine Perspektive.
Unser Förderverein hat eine Petition gestartet, bitte unterschreiben Sie, um sich für den Erhalt unseres Theaters auszusprechen.
Ein Kriminalfall war der Plot für unseren diesjährigen Theaterball: aus 30 Jahren Ball wurde ein Perlencollier mit 30 Perlen, das zum Ball präsentiert werden sollte und abhanden gekommen war. Auf der Suche nach dem Collier gab es für unsere Sänger zahlreiche Gelegenheiten, ihr Können unter Beweis zu stellen.
Dem Publikum hats gefallen, es waren 2 wunderschöne (ausverkaufte) Ballnächte. Und als persönliches Highlight gab es wieder ausgedehnte Walzerrunden mit unserem Winterstein-Salonorchester.
Christian von Götz hat ein Ängste-Panoptikum auf die Bühne gestellt, eindrucksvolle Bilder, zusätzliche Handlungsebenen erzeugen eine vielschichtige und spannende Inszenierung.
Gesungen wird wunderbar: Sarah Chae (Satanella) und Martin Mairinger (Rupert) als Gäste bereichern unser tolles und spielfreudiges Ensemble.
Ich freu mich - und....(siehe Überschrift!)
| Foto: Dirk Rückschloß |
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| auf dem Fichtelberg |
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| ehemalige Nazi-Zinnaufbereitung Sauersack |
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| Aschberg in Klingenthal |
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| mitten im Wald |
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| die Eger bei Eger |
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| Marktplatz von Loket |
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| Blick auf Loket |
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| Hans-Heiling-Felsen |
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| 3 Kreuze zwischen Loket und Marienbad |
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| Marienbader Kolonnade |
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| das gute Gießhübler Sauerbrunn |
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