Mittwoch, 6. Juli 2016

Circa 800 Besucher erlebten gestern auf unserer Freilichtbühne Greifensteine die Premiere der Kinderoper vom Kleinen Muck. In der Hauptrolle: Mick Mehnert, der mit seinem berührenden Spiel das Publikum beeindruckte. Inszeniert wurde das Werk von seinem Autor und unserem ehemaligen Intendanten Hans-Hermann Krug, der dieses Werk zusammen mit dem Komponisten Hans Auenmüller im Jahr 1986 für das Halberstädter Theater/Bergtheater Thale schuf.

Kritik im Annaberger Wochenblatt

Donnerstag, 9. Juni 2016

Reiselust - Bem vindos Portugal!


Die schönste Zeit im Jahr - Urlaubszeit! Nach wie vor bin ich großer Portugal-Fan, meine Urlaubsreise führte mich wieder in dieses wunderschöne Land. Eine Entdeckung war Porto: eine moderne Großstadt mit einer wunderschönen Altstadt und ihren barocken Kulturdenkmälern; durch den Douro und die Ponte Luis I erhält sie ein unglaublich schönes Flair.

Über die Schönheit der Algarve muß man nichts weiter sagen: Herrliche Atlantik-Strände wechseln mit tollen Klippenwanderwegen, die Städte Lagos, Albufeira und Faro sind echte Sehenswürdigkeiten; frischer Fisch aus dem Atlantik, dazu einen Vinho Verde - Dinge, die man hier in den Bergen schnell wieder vermissen wird.

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Samstag, 23. April 2016

Frühling im Wörlitzer Park


Immer wieder traumhaft: der Wörlitzer Park im Frühjahr: ein Rausch von Farben, Vogelgesang, Blütenpracht - zur Zeit ist Kirschblüte, die Magnolien stehen in voller Pracht, Forsythia blüht noch, die Bäume treiben neu, die Pfauen kreischen - bei Sonnenschein ein wirkliches Frühlingserwachen!

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Mittwoch, 2. März 2016

"Der Obersteiger" von Carl Zeller



Eine Operette, wie für Annaberg gemacht: erzählt wird von Bergleuten und Spitzenklöpplerinnen und deren (alltägliche) Verwicklungen in amouröse Bande - kurz: ein Lebensbild in einer Bergstadt. Dazu Musik des "Vogelhändler"-Erfolgskomponisten Carl Zeller.

Und natürlich darf dabei auch eine richtige Bergmannskapelle nicht fehlen: wir freuen uns auf die Mitwirkung des Bergmusikkorps "Frisch Glück" aus Annaberg-Buchholz/Frohnau.

ab 13. März 2016 im Annaberger Theater

Bericht im MDR Sachsenspiegel

Kritiken:  
- Annaberger Wochenblatt
- Freie Presse
- Die deutsche Bühne
- Der Opernfreund
- Kunst und Technik











Dienstag, 1. März 2016

...zum Frühlingsanfang...


Der Lenz
Nikolaus Lenau

Da kommt der Lenz, der schöne Junge, 
Den alles lieben muss, 
Herein mit einem Freudensprunge 
Und lächelt seinen Gruß; 
Und schickt sich gleich mit frohem Necken 
Zu all den Streichen an, 
Die er auch sonst dem alten Recken, 
Dem Winter, angetan. 
Er gibt sie frei, die Bächlein alle, 
Wie auch der Alte schilt, 
Die der in seiner Eisesfalle 
So streng gefangen hielt. 
Schon ziehn die Wellen flink von dannen 
Mit Tänzen und Geschwätz 
Und spötteln über des Tyrannen 
Zerronnenes Gesetz. 
Den Jüngling freut es, wie die raschen 
Hinlärmen durchs Gefild, 
Und wie sie scherzend sich enthaschen 
Sein aufgeblühtes Bild. 
Froh lächelt seine Mutter Erde 
Nach ihrem langen Harm; 
Sie schlingt mit jubelnder Gebärde 
Das Söhnlein in den Arm. 
In ihren Busen greift der Lose 
Und zieht ihr schmeichelnd keck 
Das sanfte Veilchen und die Rose 
Hervor aus dem Versteck. 
Und sein geschmeidiges Gesinde 
Schickt er zu Berg und Tal: 
»Sagt, dass ich da bin, meine Winde, 
Den Freunden allzumal!« 
Er zieht das Herz an Liebesketten 
Rasch über manche Kluft 
Und schleudert seine Singraketen,
Die Lerchen, in die Luft. 

Mittwoch, 27. Januar 2016

Tänzerinnen in luftigen Kleidern, eine Frühlingswiese und eine hastige Flucht

Obige Zeilen finden sich in einer Besprechung der Freien Presse des 5. Sinfoniekonzertes, das am 25. Januar in unserem Theater stattgefunden hat und die einen neuen Tiefststand des hiesigen Kulturjournalismus markiert.

Annaberg-Buchholz, stolze Hauptstadt des Erzgebirges, Theaterstadt mit einem kleinen aber feinen Ensemble und Orchester, das die Fahne der Kultur wehen läßt und unser musikalisches Erbe pflegt - verdienen wir eine solche Berichterstattung??? Wäre es nicht notwendig und angebracht, sich mit unserer Arbeit fachkompetent auseinanderzusetzen und uns den Rücken zu stärken, auch um diese Stadt lebenswert zu erhalten und dieses künstlerische Kleinod, das wir besitzen, im rechten Licht funkeln zu lassen?

Diese Überlegungen spielten sicherlich keine Rolle,als die Freie Presse beschloß, diese Frau auf uns loszulassen, um über das Konzert zu schreiben. Aus ihren Zeilen spricht die völlige Ahnungslosigkeit: keinerlei musikalischer Sachverstand scheint vorhanden zu sein; statt detaillierter Würdigung der musikalischen Leistungen (die nebenbei bemerkt durchaus außergewöhnlich waren, seitens des Orchesters und des Solisten!), schwadroniert sie über obige Tänzerinnen, eine Frühlingswiese und hollywoodreife Musik - was für ein geistiger Leerlauf! Spätestens die Zeilen über Vorisek entlarven ihre tiefe Unkenntnis der Materie, nichtssagendes Geschwafel, nicht des Papiers wert, auf dem es gedruckt wurde.

Gab es einen Redakteur, der diese Zeilen gelesen hat, bevor sie veröffentlich wurden? Ist das die Qualität und das Niveau der vorherrschenden regionalen Tageszeitung des Erzgebirges? Liebe KollegInnen, erbärmlich, wirklich beschämend, wenn das Ihr Beitrag zum Erhalt der hiesigen Kulturlandschaft bzw. deren Mitgestaltung ist! 


Dienstag, 8. Dezember 2015

Weihnachtskonzert 2015

„Unfaßbar, solchen Reichtum zu besitzen und ihn achtlos in der Ecke verstauben zu lassen!"

Dieses Zitat des Musikwissenschaftlers Max Seiffert, das sich auf das Gesamtwerk Georg Philipp Telemanns bezieht, könnte gut als Motto über unserem diesjährigen Weihnachtskonzert stehen: so werden auch wieder zahlreiche Raritäten zu hören sein: z.B. das Concerto Grosso C-Dur ("Alexanderfest") von Georg Friedrich Händel, einem Zeitgenossen und Freund Telemanns und weiterem musikalischen Giganten des Barock, gespielt von den Solistinnen unseres Orchesters Katharina Overbeck, Violeta Petrescu und Renatte Amoneit im Concertino.

Von Georg Philipp Telemann erklingt die Ouvertüren-Suite D-Dur für Clarini  (gespielt von den Herren McColl und Pohle) und Streichorchester, eine festlich-opulente Barockmusik, in der die unglaubliche Fantasie und der Klangfarbenreichtum dieses zu Unrecht mittlerweile fast vergessenen Komponisten hervortritt.

Im 2. Teil erzeugen wir mit Ljadows "Verzauberten See" und der "Schlittenfahrt" von Frederick Delius die rechte Winterstimmung, bevor mit dem "Wintermärchen" von Josef Suk, einer frühen Komposition des tschechischen Meisters nach Shakespeares gleichnamigen Schauspiel, ein dramatischer Schlußpunkt gesetzt werden wird.

Und es erklingen wieder Weihnachtslieder zum Mitsingen von mir instrumentiert: diesmal steht die Bitte um Frieden im Mittelpunkt. Hier können Sie die Lieder schonmal herunterladen.

Ich freue mich auf Ihr Kommen: am 14. und 15.12 in Annaberg und am 26.  in der Nikolaikirche Aue.

Nachtrag: ich freue mich sehr über die große Resonanz, die dieses Konzert hatte: ca. 1200 Zuhörer haben dieses Programm erlebt: ca. 200 Schüler kamen zur Generalprobe, ca. 400 Besucher waren in 2 Annaberger Konzerten und ca. 650 Zuhörer in einem atmosphärisch dichten und außergewöhnlich schönen Konzert in der Nikolaikirche Aue.




Kritik im Annaberger Wochenblatt

Donnerstag, 12. November 2015

Zemlinsky in Chemnitz

Eine musikalische Großtat war gestern im 3. Sinfoniekonzert der Robert-Schumann-Philharmonie Chemnitz zu erleben: unter der Leitung ihres GMDs Frank Beermann erklang die "Seejungfrau", ein selten gespieltes sinfonisches Groß-und-Meisterwerk von Alexander von Zemlinsky. Und das meisterlich interpretiert: mit welcher Sensibilität, welcher Meisterschaft und Spielkultur kann dieses Orchester überzeugen! Wer bisher zweifelte: mit dem gestrigen Abend hat das Orchester mit seinem Chefdirigenten seinen Spitzenplatz unter den sächsischen und deutschen Orchestern eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Beeindruckend der Einsatz für ein fast vergessenes Werk - Bravo, Bravo, Bravo!

Donnerstag, 8. Oktober 2015

Zu Gast bei Peter Gast - Konzertmittwoch im Erzhammer

Zu einem Liederabend/Gesprächskonzert mit Werken dreier sächsischer Komponisten - Peter Gast, Richard Wagner, Friedrich Nietzsche - möchten wir am 28. Oktober in den Erzhammer Annaberg einladen: Bettina Grothkopf und László Varga interpretieren die Lieder, Prof. Gotthard Schicker, der zurzeit an einer Biografie über die Köselitz-Brüder Heinrich und Rudolf schreibt, wird das nötige Hintergrundwissen vermitteln. Das Konzert beginnt 19.30 Uhr, es findet im Rahmen der Konzertreihe Konzertmittwoch im Erzhammer statt.

Details im Annaberger Wochenblatt     Konzertkritik     Konzertplakat    

Donnerstag, 2. Juli 2015

erfolgreiche "Perlen der Salonmusik"

Zu einem sehr schönen Konzert geriet die letzte "Klassik am Nachmittag" am 28. Juni im Kulturhaus Aue. Der Titel hatte sehr viel Publikum angelockt: 199 Besucher erwiesen uns die Ehre, der Kleine Saal war überfüllt und es mußten noch Stühle herbeigeschafft werden. Offensichtlich eine Marktlücke: mittlerweile ist die Besetzung eines Salonorchesters mit Klavierdirektion rar geworden - doch nachwievor gibt es ein begeisterungsfähiges Publikum für diese Musik.

Das Publikum wurde nicht nur mit den üblichen Charakterstücken verwöhnt, nein, sogar große Operetten-und Opernpotpourris erklangen und sorgten auch bei den Musikern für großen Einsatz, der sich in entsprechender Spielfreude niederschlug.

Freitag, 3. April 2015

...heißt es ab 12.April im Annaberger Theater: Mrs. Dolly Meyer, geb. Gallagher (Elisabeth Markstein) wird alles daran setzen, sich Mr. Horace Vandergelder (László Varga), den reichen Witwer, zu angeln: Musical-Unterhaltung vom feinsten, in Szene gesetzt von Urs Alexander Schleiff (Regie) und Kirsten Hocke (Choreografie), die beide das Publikum schon auf den Greifensteinen mit einer wunderschönen und quicklebendigen Inszenierung vom "Wirtshaus im Spessart" im Sommer 2012 begeisterten.

Eine besondere Konstellation: Gemeinsam mit Chordirektor Uwe Hanke haben Urs Schleiff und ich schon einmal zusammen an einer Dolly-Produktion gearbeitet: 1989 in Erfurt, legendär damals Gisela Galander (Dolly) und Jürgen Wald (Vandergelder). Der musikalischer Leiter war Uwe Hanke, Urs Schleiff hat in der Technik gearbeitet und ich habe Orchesterklavier gespielt. Und jetzt trifft man sich in Annaberg wieder...


Donnerstag, 19. Februar 2015

Die Pom-Pom-Pom-Pompadour...


Endspurt zur Premiere von "Madame Pompadour" von Leo Fall: am Sonntag, den 22. Februar findet um 11 Uhr eine Matinee zum Stück statt, das eine Woche später bei uns Premiere haben wird: Leo Fall, der große Unbekannte der Operette, ein spöttischer Rebell. Freuen Sie sich auf ein köstliches Stück Musiktheater mit Hits wie "Heut könnt einer sein Glück bei mir machen" und dem Duett "Josef, ach Josef, was bist du so keusch", in den Hauptrollen erleben Sie Bettina Grothkopf und Frank Unger.