Mittwoch, 3. Juli 2013

Datenschutz, Prism, Tempora, Snowden

Als exzessiver Internetnutzer hat man es natürlich schon immer geahnt - das Ausmaß des Ausgespäht-Werdens übertrifft allerdings die Vorstellung bei weitem. Offensichtlich sind Die Grünen die einzige (größere) Partei in Deutschland, die sich für den Enthüller Edward Snowden in irgendeiner Form einsetzt - beschämend für CDU und SPD und für die Bundesregierung, daß  sie diesen Mann, der den Rechtsbruch beim Datenschutz öffentlich gemacht hat, so feige im Stich lassen. (siehe auch hier )

Privatsphäre adé: der Datengau zieht immer größere Kreise:
- auch die Deutsche Post fotografiert fleißigt: siehe hier 
- Nutzer von Windows, Outlook.com, Skydrive, Skype haben einen direkten Draht zum NSA: siehe hier
- wie die Technik funktioniert: siehe hier
- Bundesregierung warnt vor Windows 8: direkte Hintertür für die NSA: siehe hier

Samstag, 8. Juni 2013

Divertimento



Zu einem besonderen "Unterhaltungskonzert" möchte ich den Leser ganz herzlich nach Aue einladen: am 16.Juni erklingen in der Reihe "Klassik am Nachmittag" Divertimenti - sozusagen klassische Unterhaltungsmusiken.

Am Anfang steht das Concerto Armonico Nr. 2 B-Dur von Graf Unico Willem von Wassenaer (1692-1766) - einem niederländischen Adligen und Diplomaten, der auch als Komponist in Erscheinung trat. Der letzte Satz dieses Werkes taucht an anderer Stelle in der Musikgeschichte wieder auf: Igor Stravinsky hat ihn in seiner Pulcinella-Suite wiederverwendet. Lange Zeit wurde dieses Werk Pergolesi zugeschrieben, erst 1979 hat man es Wassenaer eindeutig zuordnen können.

Eine wunderbare Ruhe und Ausgeglichenheit verströmt Dvoraks Notturno op. 40 für Streichorchester; ursprünglich als 2. Satz in seinem Streichquartett op. 9 entstanden, hat er es später zu einem eigenständigen Stück umgearbeitet.

Das spannendste Werke des  Konzertes dürfte wohl das Divertissement von Jacques Ibert werden: ein unglaublich funkelndes, vor Esprit nur so sprühendes Werk (1928 entstanden). Ibert unterhält durch Rasanz und musikalischen Witz: die Introduction wirft den Zuhörer durch zahlreiche Taktwechsel immer wieder aus den erwarteten Bahnen, im Festumzug (Cortége) zitiert er z.B. den Hochzeitsmarsch von Mendelssohn-Bartholdy, im Nocturne hat er das Tristan-Motiv gut versteckt, sein Walzer ist eine Verbeugung vor Lanner und Strauss und im Finale fegt ein rasanter Galopp alle Hindernisse beiseite.

Den Abschluss bildet ein klassisches Divertimento: Mozarts 1. Lodronische Nachtmusik; eine Geburtstagsmusik, im Jahr 1776 geschrieben für Antonia Maria Lodron. Die Familie Lodron gehörte in Salzburg zum kunstinteressierten Adel und trat durch großzügiges Mäzenatentum in Erscheinung. Das Divertimento ist als Serenade vor dem Haus der Gräfin - wie es damals Brauch war - aufgeführt worden.

Ich wünsche ein schönes und interessantes Konzert!

Mittwoch, 3. April 2013

Kritik zum "Studentenprinz"

Dr. Kevin Clarke, DER Operettenexperte, Musikwissenschaftler und Chef des Operetta Research Center Amsterdam, hat am 31.3. eine Vorstellung unseres Annaberger "Studentenprinzen" besucht und auf Klassik.com eine begeisterte Kritik veröffentlicht - ich freue mich sehr über dieses kompetente und leidenschaftliche Plädoyer für unser Haus!

Dienstag, 26. März 2013

"Der verdammte Gasparone"...

...wirft schon seine Schatten voraus: im April nehmen wir die Orchesterplaybacks für die diesjährige Operetten-Neuproduktion auf den Greifensteinen auf; zur Zeit bin ich am Einrichten des Orchestermaterials. Natürlich freue ich mich auf dieses Stück - eine große klassische Operette! Appetit kann man sich bei folgenden Videos schon mal holen:

Mittwoch, 20. März 2013

„Morgen, morgen nur nicht heute...“

diese Zeilen aus dem Gedicht "Der Aufschub" sind allgegenwärtig - doch kaum einer kennt den Verfasser, Christian Felix Weiße, geboren 1726 in Annaberg. Neben Heinrich und Rudolf Köselitz eine weitere bedeutende Annaberger Persönlichkeit, die wir in einer Soirée am Freitag, den 22.3.im Musikzimmer des Erzhammer würdigen wollen, Beginn ist 19 Uhr.
Prof. Gotthard Schicker hat sich auf Entdeckungsreise begeben und präsentiert Forschungsergebnisse zur Biografie und Wirkung von Weiße, musikalisch werden Bettina Grothkopf und ich die Bedeutung Weißes in seiner Zeit hörbar machen.

weitere Infos im Annaberger Wochenblatt

Sonntag, 17. März 2013

10 Jahre Harmonovus...

...mit Unterstützung der Erzgebirgischen Philharmonie: ich habe Arrangements geschrieben, die zu diesem Konzert aufgeführt werden: bin schon sehr gespannt, ob alles zusammen paßt...

17.3.2013
"Ein bißchen Leichtsinn kann nicht schaden" - mit diesem Hit der Comedian Harmonists wurde das Geburtstagskonzert von Harmonovus gestern eröffnet. 679 Zuhörer erlebten im Großen Saal des Kulturhauses Aue ein Konzert der Extraklasse: wie Juwelen funkelten die Lieder, die Frederik Haarig, Martin Ackermann, Michael Schultz und Christian Herrmann in höchster musikalischer Perfektion dargeboten haben. Anhand der eingespielten Videos konnte man auch sehr gut den Arbeitsprozeß und die Entwicklung der Musiker nachvollziehen - kontinuierliche Aufbauarbeit über 10 Jahre trug gestern reiche Früchte. Und der Gegenstand ihrer Arbeit - die Lieder der Comedian Harmonists - verdient diese Aufmerksamkeit: was für musikalische Perlen, welche hellwachen und witzigen Texte! Es öffnet sich ein Fenster in die 20er Jahre: ein Lebensgefühl wird nachvollziehbar.

Im 2. Teil gabs dann noch ein Sahnehäubchen dazu: mit einem kleinen Salonorchester haben wir diese Preziosen noch mehr zum Glänzen gebracht. Den Orchestermusikern hats auch reichlich Spaß bereitet; jeder war von der Arbeit und Professionalität der Sänger begeistert.

Mein Fazit: eine überraschend schöne, konstruktive und musikalisch erfüllte Zusammenarbeit an einem interessanten, nicht alltäglichen Projekt wars - ich bin gestern Fan geworden!
Foto: Dr. Schwochow
zur Homepage von Harmonovus

Samstag, 9. Februar 2013

O my God, how charming and lovely...


...das wird vielleicht manch ein Besucher sagen, nachdem er die zauberhafte Musik Sigmund Rombergs in unserem Haus gehört haben wird: ab 24. Februar wird seine Broadway-Operette "The Student Prince" bei uns zu erleben sein. Musik, die ihre Wiener Wurzeln nicht verleugnen kann, klanglich dieselbe Sprache wie Kalman und Lehar spricht und durch wundervolle musikalische Einfälle glänzt.

Zu dieser Produktion gibt es am 17.2. um 11 Uhr ein Premierenschaufenster im Theaterfoyer, wo unser Produktionsteam das Werk vorstellen wird.

Das Operetta Research Center Amsterdam ist bereits auf uns aufmerksam geworden...hier lesen

Kritik im Annaberger Wochenblatt

Dienstag, 8. Januar 2013

Die 4 Jahreszeiten

Den geneigten Leser möchte ich zum Jahresbeginn auf das nächste Konzert in der Reihe "Klassik am Nachmittag" am 27.Januar 2013 um 15 Uhr im Kleinen Saal des Kulturhauses Aue aufmerksam machen: auf dem Programm stehen herausragende Werke des Barock. Erklingen wird die Orchestersuite C-Dur BWV 1066 von Johann Sebastian Bach und Die Vier Jahreszeiten von Antonio Vivaldi. Solist ist unser Konzertmeister Peter Bechler. Dazu hören Sie Erich Kästners Gedichtzyklus "Die 13 Monate", gelesen von Leander de Marel.

Ich freue mich auf Ihren Besuch!

Dienstag, 4. Dezember 2012

Weihnachten steht vor der Tür...


...und damit das traditionelle Weihnachtskonzert (4. Sinfoniekonzert; 17.und.18.12. 20 Uhr im Annaberger Theater, 25.12.19.30 Uhr Nikolaikirche Aue), zu dem ich Sie ganz herzlich einladen möchte. Auf dem Programm stehen diesmal echte Raritäten: ein Concerto Grosso des niederländischen Komponisten Pieter Hellendaal, Ausschnitte aus dem Weihnachtsoratorium von Joseph Eybler, ein Werk von Johann Friedrich Fasch und die Dornröschen-Tonbilder von Engelbert Humperdinck. Die Solistin Therese Fauser wird außerdem 3 Weihnachtslieder von Peter Cornelius zu Gehör bringen. Abgerundet wird das Programm durch die Arie "Bereite dich, Zion" aus J.S .Bachs Weihnachtsoratorium und dem Märchenbild "Der verzauberte See" von Anatoli Ljadow.


Und schließlich gibt es wieder Weihnachtslieder zum Mitsingen, die Sie hier schonmal downloaden können.


Und wer Lust auf noch mehr Weihnachten hat: am 11.12. um 10 Uhr und am 25.12. um 17 Uhr ist die Märchenoper "Hänsel und Gretel" wieder in unserem Haus zu erleben. 

Ich freue mich auf Ihren Besuch und wünsche eine schöne Adventszeit!

Freitag, 12. Oktober 2012

Let´s swing!

Orchesterproben für die erste Musiktheaterpremiere der neuen Spielzeit: Broadway im Erzgebirge: Swing vom Feinsten wird im Musical "Kiss me, Kate" von Cole Porter zu hören sein. Die szenischen Proben laufen seit September, Birgit Eckenweber inszeniert, Alexandre Tourinho choreografiert und unser Musiktheaterensemble mit der neuen Kollegin Therese Fauser gibt sein bestes, um den Anforderungen dieser Musik und dieses Stils gerecht zu werden.

Selten in Annaberg zu hören: in der Neufassung von Don Sebesky, die für die Broadway-Neuproduktion von 1999 erstellt wurde und der für die Orchestration einen Tony-Award bekommen hat, sind 4 Saxophone besetzt: bei uns spielen ehemalige Mitglieder des Jugendblasorchesters Thum gemeinsam - sozusagen Side by Side - mit unseren Orchestermitgliedern. Ein toller Sound, den man nicht verpassen sollte: ab 4. November im Annaberger Theater!

Mittwoch, 10. Oktober 2012

Bravo, Frau Ministerin!

So macht man Kulturpolitik: Die Semperoper verschenkt großzügig 345 Karten zum Antrittskonzert von Christian Thielemann und verzichtet freiwillig auf 22.000 Euro Abendeinnahmen: Bravo; welche Vorbildwirkung und welche Solidarität mit den übrigen sächsischen Theatern! Zur Erinnerung: es ist gar nicht so lange her, da wurden die Landesbühnen Radebeul mit der Neuen Elblandphilharmonie zwangsfusioniert (natürlich unter Stellenabbau), von den Haustarifen will ich gar nicht erst anfangen...und hier spielt Geld offenbar keine Rolle. Was für eine Kulturpolitik....darauf kann man stolz sein!

Besorgte Frage: wären ohne diese großzügige Schenkung sonst die 345 Plätze etwa leergeblieben? Oder haben die "Prominenten" kein Geld, um sich dieses Konzert zu leisten? Muß vielleicht die Semperoper dauerhauf höher subventioniert werden? Sollte man noch einen "Solidarbeitrag" einführen (der natürlich von den anderen Theatern in Sachsen erhoben werden sollte)? Kann es sein, daß das Haus die Bodenhaftung verloren hat und gar nicht weiß, unter welchen Umständen die übrige sächsische Kulturszene arbeitet???

zum Artikel in der Freien Presse

Freitag, 24. August 2012

Buchtipp: Zeit aus den Fugen

Dramatisches und persönliches Zeitzeugnis des Sommers 1989: Mitauslöser für die Wende war die Flucht vieler DDR-Bürger über die durchlässig gewordene Grenze in den Westen. Ich hatte gerade meine erste Spielzeit am Theater Erfurt erfolgreich gemeistert und ein Jahr Dirigierunterricht bei meinem GMD Prof. Ude Nissen hinter mir, als ich am 1. Oktober folgende Karte bekam:
Wie ich erfuhr, hatte die Familie einen Ausreiseantrang gestellt und Prof. Nissen wurde von einer Stunde zur anderen unerwünschte Person im Erfurter Theater und erhielt Hausverbot. Das Schicksals der Nissens habe ich weiterverfolgt; nach der Wende im nächsten Jahr kam Prof. Nissen wieder zu einem Gastspiel nach Erfurt zurück, auch privat haben wir weiter Kontakt gehalten. Ihm verdanke ich meinen Dirigentenberuf, er vermittelte einen hohen künstlerischen Anspruch, dem ich versuche, bis heute treu zu bleiben; er war mir ein großes Vorbild. Und nur wenige Dirigenten habe ich kennengelernt, die diesen Beruf so seriös, mit großem Können und mit soviel Herzblut und Menschlichkeit ausgeübt haben.

Es war unglaublich bewegend für mich, die Stationen der Flucht der Kinder nachzulesen und an ihrem persönlichen Schicksal teilzuhaben. 

Donnerstag, 19. Juli 2012

Das Wirtshaus im Spessart

Endspurt für die diesjährige Premiere des Musiktheaters auf den Greifensteinen: ab Samstag, den 21. Juli kann man die musikalische Räuberpistole "Das Wirtshaus im Spessart" dort erleben. Inszeniert hat dieses witzige Stück, das sicher vielen durch den Film mit Lieselotte Pulver bekannt sein dürfte, Urs Alexander Schleiff, der selber als Schauspieler vor allem dem Freiberger Publikum in sehr guter Erinnerung sein dürfte. Im letzten Jahr hat er für das dortige Theater die erfolgreiche Produktion "Peter Pan" auf der Kriebsteiner Seebühne inszeniert. Nun also die Arbeit mit unserem gemischen Schauspiel-und-Musiktheaterensemble, die allen sehr großen Spaß gemacht hat und zu einem hoffentlich hinreißenden Ergebnis führen wird.

Soviel kann ich heut schon verraten: Sie werden ein äußerst spielfreudiges Ensemble mit wunderbar gezeichneten Typen erleben - und erstaunt sein, wie tagesaktuell die Räubergeschichte sein kann. Und natürlich schöne Musik hören. Halten Sie uns die Daumen, was das Wetter angeht!

Hörprobe
weitere Fotos

- Kritik im Annaberger Wochenblatt


Montag, 2. Juli 2012

Rudolf-Köselitz-Ausstellung in Annaberg

Am 21. Juli um 11 Uhr wurde im Erzhammer in Annaberg-Buchholz die Ausstellung "Rudolf Köselitz - Ein vergessener Romantiker" eröffnet, bei der Bilder des Annaberger Malers zu sehen sind. Zur Vernissage haben Laszlo Varga und ich Lieder seines Bruders Heinrich alias Peter Gast zu Gehör gebracht, die wahrscheinlich noch nie in Deutschland öffentlich aufgeführt wurden: 3 Lieder aus seinem opus 7. Die Laudatio hielt Prof. Gotthard B. Schicker, Kurator und spiritus rector dieser Ausstellung.

Weitere Informationen:
- Fotos und Video von der Ausstellungseröffnung
Laudatio
Vergessener Romantiker - Annaberger Wochenblatt
Zur Köselitz-Ausstellung - Annaberger Wochenblatt

Donnerstag, 7. Juni 2012

Den Anschluss verloren

einen lesenwerten Artikel zum Thema Fernverkehr in unserer Region habe ich in der Freien Presse vom 7. Juni 2012 gefunden: unter dem Titel "Den Anschluss verloren" wird das ganze Verkehrs-Trauerspiel deutlich: durch die (systematische?) Abkopplung vom Fernverkehr ist unsere Region im Abseits gelandet: da nützt auch die beschauliche Erzgebirgsbahn oder die schöne Aussichtsbahn herzlich wenig: man muß viel Zeit einplanen, um von hier aus mit der Bahn weitere Strecken zu bereisen. Kein Fernverkehr über Chemnitz, keine S-Bahn-Anbindung nach Leipzig, ein für uns nutzloser City-Tunnel; auch der Streckenausbau Dresden-Berlin bringt für uns keine Verbesserung.

Es bleibt das Auto: auch hier hat sich in den letzten Jahren herzlich wenig getan: mindestens 40 Minuten muß man nach wie vor einrechnen (da darf kein Sonntagsfahrer oder ein landwirtschaftliches Nutzfahrzeug vor einem herfahren - Überholen faktisch unmöglich!), um in die Nähe einer Autobahn zu kommen. Vernünftiger Ausbau der Bundesstraßen (wie z.B. in Tschechien abschnittsweise wechselseitig 3-spurig), Umgehungsstraßen - Fehlanzeige bzw. dauert viel zu lange. Und Autobahnstrecken, die schon 2006 fertig sein sollten, harren immer noch ihrer Vollendung....auf der A72 ist die neugebaute Böschung abgerutscht - das dauert dann eben noch etwas...

Kunstgenuss? Lebensqualität? Reisen? Anregung? bitte nur vor Ort: die "kulturellen Leuchttürme" stehen von hier aus betrachtet sehr weit weg (und scheren sich herzlich wenig um die Erzgebirgler) - und warum denn in die Ferne schweifen, das Erzgebirge an sich ist ja sehr schön und die Luft ist so sauber und bald ist wieder KÄT...

Ein Wochenende im Mai 2012 in Dresden: Staatsoperette: Johann-Strauss-Festival, in der ganzen Stadt Dresdner Musikfestspiele: ein (hochpreisiges) Konzertevent jagt das andere, gleichzeitig dazu Dixielandfestival: alles wunderschön - mir als Annaberger Künstler wird schlecht, wenn ich dieses Ungleichgewicht im Verhältnis zur "Provinz" sehe; wie wir hier dazu im Verhältnis "verhungern" (bei einer vernünftigen finanziellen Ausstattung des Theaters als Grundversorger mal angefangen - Stichwort Haustarifvertrag - ohne gleich an Festivals oder besondere Events zu denken).

Und es wird nichts getan, die Provinz attraktiver und lebenswerter zu gestalten - siehe oben...Und so bleibt eine Fahrt mit der Schmalspurbahn oder mit dem Fahrrad (ein halber Radweg nach Bärenstein ist ja schon ohne Lebensgefahr befahrbar) oder eine schöne Wanderung durch die Berge...Gute Nacht!

mehr zum Thema:
- Ergebnis des Gipfels gleich Null.
- Morlok wirft Vorgänger Jurk Versäumnisse in Bahnpolitik vor 

Thema Straßenausbau (Autobahnzubringer): 
Zubringer wird frühestens im nächsten Jahr angefangen
- Straßen im Erzgebirge noch lange Baustelle
 

Donnerstag, 31. Mai 2012

Urlaub in Tschechien


Urlaub im Nachbarland: trotz räumlicher Nähe waren Land, Leute und Mentalität aktuell für mich eigentlich ziemlich unbekannt. Und so lag es nahe, sich verschiedene Gegenden mal etwas genauer anzusehen: Karlsbad, das Eger-Tal mit dem Hans-Heiling-Felsen (deutsche Romantik!) und die Moldau in Südböhmen (oft gehört, einige Male gespielt, vor Urzeiten mit dem Fahrrad entlang gefahren, jetzt darauf gepaddelt) - kurz: es war absolut sehenswert mit großem Erholungs-und Lerneffekt:wandelnd auf den vielen geschichtsträchtigen Spuren, die Deutsche und Tschechen hinterlassen haben. Das ganze Album finden Sie unter Fotos.

Donnerstag, 26. April 2012

concert special mit Boris Nikitenko

Leider viel zu schnell vorbei waren die beiden Konzerte mit Boris Nikitenko, dem ehemaligen Konzertmeister der Erzgebirgischen Philharmonie Aue, einem großartigen Musiker und warmherzigen Menschen. Sehr bewegend, zu erleben, mit welcher Tiefe er musizierte und vor welchem persönlichen Hintergrund er sein  Musikerleben gelebt hat - da sieht man den eigenen künstlerischen Werdegang gleich mit anderen Augen.

Ausschnitte des Konzertes und Infos dazu können hier noch einmal angeschaut werden.